Juni 2018

Immer mehr übergewichtige Kinder

- das Schlimmste daran ist, dass Sie keine Schuld trifft!

Liebe Eltern, bitte lasst euch sensibilisieren und geht als Vorbild für eure Kinder voran. Wir wollen alle nur das Beste für unsere Kinder, doch leider fehlt oftmals das Verständnis oder Wissen, was gewisse Lebensmittel für einen Schaden in unserem Körper anrichten können.

Unsere Kinder müssen nicht andauernd etwas Essen oder zuckerhaltige Getränke zu sich nehmen! Ich sehe immer häufiger, wie auf Kinderspielplätzen, im Kinderturnen oder auf Veranstaltungen den Kindern permanent etwas in den Mund geschoben wird.

 

Es ist leider nicht nur die Qualität der Nahrung sondern vor allem auch die zu hohe Frequenz der Mahlzeiten. Wollen wir nicht alle unsere Kinder vor Gefahren beschützen? Warum dann nicht auch vor der Gefahr krank zu werden und schwere gesundheitliche Probleme zu bekommen?

Unsere Gesellschaft wird nicht zufällig immer kränker und fettleibiger. „Du bist was du isst“ trifft vollkommen zu. Wie sonst soll Fett an unseren Körper kommen, wenn nicht durch die Nahrung? Wie sonst kann unser Darm krank werden, wenn nicht durch die Nahrung? Und wie sonst entstehen Krankheiten, wie z.B. Diabetes mellitus Typ ll, wenn wir nicht ständig Essen würden?

Abgesehen von den gesundheitlichen Risiken kann unser Körper mit einem Nährstoffmangel nicht richtig funktionieren. Die Gedächtnisleistung lässt nach, die Konzentration hält nicht lange an und wir werden schnell müde und sind energielos. Alles was ein Kind NICHT braucht!

Kinder brauchen nicht ständig Süßigkeiten. Nur weil ihr Körper an den Zucker gewöhnt wurde, verlangt er auch weiter danach. Deshalb gewöhnt eure Kinder garnicht erst an Zucker, Kuhmilch oder Getreide.

 

Die 3 Wichtigsten Maßnahmen für einen gesunden Stoffwechsel bei Kindern:

Nummer 1 = Reduziere die Zufuhr von Getreide, Kuhmilch und Zucker

Warum?

Zucker: erhöhtes Krebs- und Diabetesrisiko, Gewichtszunahme (gehemmter Fettstoffwechsel), vermehrte Produktion von Stresshormon, Entzündungen und Übersäuerung im Körper

Kuhmilch: körperfremde Wachstumshormone, Laktose und Casein (reizt die Dünndarmschleimhaut), zu viel Omega-6 (wirken pro-entzündlich),

Getreide: Phytinsäuren (führt zu einem Mangel an Mikronährstoffen), zu viel Omega-6 (wirken pro-entzündlich), Lektine (können unseren Darm löchrig machen; die Menge des Glutens ist heute 44-mal höher wie noch in den 50er Jahren)

Verwende anstelle der oben aufgeführten Produkte lieber Pflanzenmilch wie z.B. Mandelmilch, Reismilch, Kokosmilch, Hafermilch oder Schaf-/Ziegenmilch. Käse, Quark oder Joghurt muss nicht immer von der Kuhmilch stammen. Beim Verzicht auf Getreide gibt es genügend Alternativen die Glutenfrei sind und mittlerweile echt gut schmecken. Alternativ stelle bitte auf Dinkelprodukte um!

 

Nummer 2 = Reduziere die Mahlzeitenhäufigkeit auf 3 (+2)

Warum?

Ein gesunder Stoffwechsel kann nur optimal funktionieren wenn nicht ständig neue Nahrung zugeführt wird. Gebe deinem Kind und dir selbst zwischen den Hauptmahlzeiten lediglich Wasser oder ungesüßten Tee. Bringe eine Struktur in die Essgewohnheiten deiner Kinder und versuche hin und wieder auch die Zwischenmahlzeiten (+2) wegzulassen.

Jedes Kind mag Wasser aber wenn es immer die Auswahl zwischen Fruchtsäften oder Softdrinks hat, ist es absolut logisch, dass die Kinder nicht das Wasser bevorzugen. Gehe als Elternteil selbst als Vorbild voran und trinke Wasser, schließlich besteht jeder Organismus zum größten Teil daraus. Ausreichend Wasser wird benötigt, damit sich der Körper reinigen und „waschen“ kann. Dies sollte nicht mit Fruchtsäften oder Softdrinks geschehen, ein Auto wird schließlich auch mit Wasser gewaschen.

 

Nummer 3 = Reduziere die Zufuhr an Kohlenhydraten und gebe mehr Eiweiß und Fett

Warum?

Für eine gesunde Entwicklung benötigt der Körper primär Eiweiß und Fett. Unsere Hormone, die DNA, Haare, Muskulatur, etc. hat als Rohstoffe Fett und Eiweiß. Die stark erhöhte Zufuhr von Kohlenhydraten ist für unsere Kinder nicht der richtige Hauptnährstoff. Gehe auch hier wieder als Vorbild voran und esse selbst viel Gemüse, Eier und Fisch. Wann hat dein Kind das letzte Mal Oliven, Avocado, Artischocken, Zucchini oder Broccoli gegessen? Zudem dürfen es ruhig ein paar mehr Eier sein! Leider hält sich der Cholesterin-Mythos immer noch hartnäckig und die Empfehlung von nur 2x pro Woche Fisch sind mittlerweile längst überholt.

Mit Eiern, Fisch und Gemüse können so viele leckere Speisen für unsere Kinder zubereitet werden. Aber wenn wir selbst hauptsächlich Brot, Nudeln, Pizza und co essen, können wir von unseren Kindern auch nichts andere erwarten.

Der Stoffwechsel des Kindes wird bereits in jungen Jahren für das restliche Leben mit beeinflusst!

Setzte Dich jetzt intensiv mit dem Thema auseinander und lege den Grundstein für eine optimale Gesundheit bei Dir selbst und bei deinen Kindern.